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na, es gibt nicht nur den papademos, der einer von den guten griechen ist, auch wenn alle sagen, dem wäre in Brüssel die Frittensoße Andalus aus dem Pappbecher geflossen. Geflossen ist nämlich was anderes, und zwar: ALLES. Seit anfang der Zeit und bis zum Ende der Zeit. Sagte jener andere große Grieche, der Heraklit, nämlich. Und hat damit natürlich unrecht, wie, das wissen BILDleser mehr als alle anderen, alle Griechen sowieso ob gestern heute oder morgen. Oder, wie Helmut Markwart auf der letzten Seite seines Fokus faktenorientiert dem braven deutschbürger erklärt hat: List ist die Nationaltugend der Griechen. Ja, jede Wahrheit braucht eben einen Mutigen, der sie ausspricht. Meine ist die folgende: Fliesen fließen natürlich nicht, womit Heraklit widerlegt ist, denn dann würde uns das Badezimmer unter den Füßen wegfließen. Aber nun, der Heraklit hat, wie heute angeblich die Bild, jede Menge Wahrheiten mutig ausgesprochen, und wurde dafür, anders als die BILD, nicht gerade geliebt von der Masse. Seine Behauptung, alles flöße, macht das nun nicht besser. Man weiß nur eines sicher: Geld fließt.
Geld fließt nicht nur aus meinem Geldbeutel raus und wie durch Wunderhand aufs Konto eines Milliardärs, dessen Wörter den BILD-WELT-CAPITAL-Reportern in die Notizblöcke fließen: Geld ist das Zeugnis eines entbehrungsreichen, fleißigen Lebens, gestellt in den DIenst der Allgemeinheit. Anstatt froh zu sein, dass so mein Geld sinnschaffend aus der Börse in die Börse fließt, bin ich froh, dass Geld eben eine wundervolle EIgenschaft hat, von der Heraklits Fließerei nur träumen konnte: Es wird im Fluße mehr.
Irre eigentlich.
Ernsthaft. Total Plemplem. Aber auch total gut.
1 Comment so far
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hi toller Beitrag, habe ich gern gelesen
Comment by marcel January 8, 2012 @ 8:11 pm